1. Tief durchatmen

1. Tief durchatmen
1. Tief durchatmen

Nicht nur Musik wirkt entspannend: Zehn Tipps gegen akuten Stress

Musik kann dabei helfen, mit akutem Stress umzugehen. Das ist längst kein Geheimnis mehr. Klassische Melodien oder das eigene Lieblingslied sind probate Mittel, um den Herzschlag zu beruhigen und den Cortisolspiegel im Blut zu senken. Allerdings funktioniert diese „Musiktherapie“ nicht in jeder Situation.

Wer ein Mittel gegen Akutstress benötigt, ohne Radio, Musikstreaming und Co. einschalten zu können, sollte sich folgende Tipps anschauen:

Es mag banal klingen, doch in einer akuten Stresssituation sind bereits zwei oder drei tiefe Atemzüge eine spürbare Erleichterung. Tiefes Durchatmen aktiviert den Parasympathikus, den umgangssprachlichen „Ruhe-Nerv“. Dadurch lockern sich die Muskeln, der Herzschlag verlangsamt sich und man fühlt sich insgesamt entspannter.

2. CBD-Öl einnehmen

Sowohl bei akutem Stress als auch bei Dauerstress sind Bio-CBD-Öle bewährte Hilfsmittel. Durch die Einnahme von CBD-Tropfen wird das Endocannabinoid-System im Körper stimuliert. Dieses ist für die Regulation der körpereigenen Stressreaktionen verantwortlich.

3. Summen

In einigen Stresssituationen ist vielleicht das laute Musikhören unmöglich. Einem lautlosen Summen steht jedoch nichts im Weg. Die daraus entstehenden Vibrationen im Hals- und Rachenraum stimulieren den Vagusnerv, den Hauptnerv des Parasympathikus.

4. Handgelenke kühlen

Besteht die Möglichkeit, in einem stressigen Moment das Badezimmer aufzusuchen, ergeben sich daraus gleich zwei Vorteile. Durch den Ortswechsel gewinnt man einerseits Abstand zu der akuten Stresssituation. Andererseits steht ein Wasserhahn zur Verfügung.

Sinnvoll ist es, sich kaltes Wasser über die Handgelenke laufen zu lassen. Auch im Nacken kann es sich angenehm anfühlen. Der kühlende Effekt kann die Herzfrequenz senken und dadurch stresslösend wirken.

5. Muskeln entspannen

Das bewusste An- und Entspannen der Muskulatur empfiehlt sich, um unauffällig eine innere Anspannung zu lösen. Ein einfacher Trick besteht darin, wiederholt die Fäuste zu ballen und die Finger anschließend zu spreizen. Wer diese Übung mehrmals wiederholt, spürt neben der Muskelentspannung schnell ein Gefühl der Erleichterung.

6. Gedanken reisen lassen

Akute Stresssituationen lassen meist kaum Zeit, um einen klaren Gedanken zu fassen. Ergibt sich dennoch eine Möglichkeit, sich ein paar Minuten zurückzuziehen, kommt eine kurze Gedankenreise infrage.

Dabei schließt man die Augen und denkt fest an einen Ort, den man mit positiven Gefühlen assoziiert. Einen menschenleeren Traumstrand, das Lieblingscafé oder das eigene Bett.

7. Frische Luft tanken

Besonders effektiv gegen akuten Stress wirkt ein Spaziergang an der frischen Luft. Denn die Bewegung kann sowohl die physischen, als auch die psychischen Entspannungsmechanismen in Gang setzen.

Bereits durch einen 20-minütigen Spaziergang baut sich das Stresshormon Cortisol im Körper rapide ab. Insbesondere dann, wenn der Weg durch einen Park oder gar Wald führt.

Gleichzeitig regt das Gehen die Produktion von Serotonin, Dopamin und Endorphinen an. Die Botenstoffe lindern Ängste und wirken beruhigend. Zudem gelten sie als wahre Stimmungsaufheller.

8. Sinne stimulieren

In einer stressigen Situation kann ein „Sinneswandel“ dabei helfen, den Kopf wieder freizubekommen. Dabei kommt es nicht nur darauf an, ein Problem aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten.

Stattdessen sollen gezielt neue Eindrücke auf die Sinneswahrnehmung einwirken. So kann es etwa helfen, den Duft von frisch aufgebrühtem Kaffee einzuatmen oder an einer halben Zitrone zu schnuppern.

9. Fluchen

Wer laut vor anderen Menschen flucht, hinterlässt natürlich nicht den besten Eindruck. Jedoch kann es dabei helfen, aufgestaute Energie loszuwerden.

Um dabei im Arbeitsalltag insbesondere vor dem Chef oder den Kollegen nicht negativ aufzufallen, sind Alternativflüche eine gute Idee. Hierbei handelt es sich um neutrale Worte, die man innerlich zu einem Fluch umdeutet. Das bekannteste Beispiel ist der „Scheibenkleister“.

10. Stopp sagen

In Stress- und Angstsituationen kann es nützlich sein, sich bewusst eine Grenze zu setzen. Bemerkt man, dass Stresssignale dem Körper zu schaffen machen, ist ein gedankliches „Stopp“ zu empfehlen. Hauptsächlich dient es dazu, den Geist aus dem Kreislauf aus Angst und Stress zu befreien.